Leistungsspektrum der Trainings

Grundlagenseminar "Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101"

Die Erfahrungen, die wir als Lohmesser in über 20 Jahren gewonnen haben zeigen, dass in der Industrie großer Schulungsbedarf zum Thema „Form- und Lagetoleranzen“ besteht. Viele Zeichnungen, nach denen wir als Lohnmessdienstleister zu arbeiten haben, weisen formale Fehler auf oder beschreiben die Funktionen der Bauteile nur unzureichend. Oftmals sind sogar Klärungen der Spezifikationen erforderlich, bevor wir unsere Tätigkeit als Lohnmesser beginnen können. So haben wir uns bereits 1995 entschlossen, neben der Tätigkeit als Lohnmessbetrieb auch die Schulung auf diesem Gebiet zu forcieren. Inzwischen wurden über 1000 Konstrukteure, Fertigungsmitarbeiter, Messtechniker und Qualitätssachbearbeiter von uns geschult.

Die Inhalte wurden in diesen vergangenen mehr als 15 Jahren immer wieder an die veränderte Normung angepasst. Gerade in 2011 hat sich mit der ISO 14405 und der Zurückziehung der DIN 7167 ein grundsätzlicher Wechsel in der Tolerierung ergeben, den jeder Konstrukteur, Fertigungstechniker und Messtechniker – und natürlich auch jeder Lohmesser beherrschen sollte. Unsere eigenen Mitarbeiter im Lohnmessbetrieb nehmen natürlich auch regelmäßig an den Schulungen teil.

Details zur Zielgruppe, den behandelten Themen und der Dauer der Schulung finden Sie hier.

(Suchen Sie Informationen zum Thema Lohnmessungen als Dienstleistung, so klicken Sie bitte diesen Link an.)

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Aufbauseminar "Form- und Lagetoleranzen nach DIN ISO 1101"

Dieses Seminar baut auf dem Grundlagenseminar auf und kann direkt im Anschluss an die ersten 2 Tage des Grundkurses gebucht werden. Teilnehmer, die mit den Grundlagen der Form- und Lagetoleranzen bereits vertraut sind, können den Seminartag auch gesondert buchen.

 Dass Seminar spricht alle Mitarbeiter an, die generell gute Kenntnis in den "Form- und Lagetoleranzen" haben und sich über die Änderungen in den Normen informieren wollen. Es werden auch die neuen Symbole der Spezifikationsmodifikatoren besprochen. Dieses Seminar ist nicht geeignet für Mitarbeiter, die sich in den Grundlagen der Form- und Lagetoleranzen, Bezugssystemen und Tolerierungsprinzipien noch nicht ganz sicher fühlen.

Details zur Zielgruppe, den behandelten Themen und der Dauer der Schulung finden Sie hier.

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Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)

Die FMEA-Methode wurde in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von der NASA entwickelt und ist heute integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses in der Industrie. Die Regelwerke der Automobilindustrie (ISO/TS 16949) schreiben die Anwendung in der Entwicklungsphase des Produktes (Konstruktions-FMEA) und in der Phase der Entwicklung der Herstellprozesse (Prozess-FMEA) zwingend vor.

DIMETEC moderiert seit über 20 Jahren FMEA in der Automobilindustrie und verfügt über die beiden heute führenden Software-Tools zur Dokumentation der FMEA (SCIO von PLATO und IQ von APIS). Aufgrund dieser Erfahrung haben wir ein Seminar konzipiert, dass die Teilnehmer praxisgerecht in die FMEA-Methode einweist.

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Statistische Methoden im Qualitätsmanagement

Das moderne Qualitätsmanagement kommt nicht ohne statistische Methoden aus, da es sich bei den meisten industriellen Prozessen um Massenfertigung handelt, in der eine 100% Prüfung der gefertigten Produkte aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich ist. Hier hilft die Statistik, um aus den Ergebnissen einer Stichprobe verlässliche Daten für die Grundgesamtheit zu gewinnen.

Es haben sich heute verschiedene Methoden zur Bewertung etabliert, die auf die Grundlagen der Statistik aufbauen, so etwa die Regeln zur Wareneingangsprüfung, Prozessfähigkeitsuntersuchungen von Herstellprozessen, Ermittlung von Messunsicherheiten von Prüfprozessen oder die Bewertung der Zuverlässigkeit von Produkten.

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Grundlagen der Prüfmittelüberwachung

Bei unserer Tätigkeit als Kalibrierlabor und als Auditoren werden wir immer von Kunden nach den konkreten Anforderungen der bekannten Regelwerke (z.B. DIN EN ISO 9001 oder ISO/TS 16949) zum Thema Prüfmittelüberwachung gefragt. Wir schulen Führungskräfte und Mitarbeiter des Qualitätswesens, die die Prüfmittelüberwachung im Unternehmen organisieren und/oder ausführen sollen und geben Auditoren, die die Prüfmittelüberwachung in internen Audits oder bei Lieferantenaudits bewerten müssen, Hinweise zu effektiven Auditierung.

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Prüfprozesseignung und Messunsicherheit

Nicht nur die Unternehmen, die sich aufgrund des automobilen  Zertifizierungsregelwerkes ISO/TS 16949 mit MSA (measurement system analysis) und/oder Prüfprozesseignung nach VDA Band 5 beschäftigen müssen, haben großen Nutzen von dieser Schulung. Jeder, der Messprozesse konzipiert und anwendet steht auch bereits nach
DIN EN ISO 9001 (7.6, Satz 2) vor der Frage, ob der Prüfprozess überhaupt geeignet ist, die Einhaltung der Werkstücktoleranzen beurteilen zu können. Gerade im Umgang mit Kunden- oder Lieferantenreklamationen wird immer häufiger die Frage nach der Unsicherheit des Messprozesses gestellt und die Reklamationen gfls. abgelehnt, wenn diese Fragen nicht analysiert wurden. Vielen Fertigungstechnikern und Messtechnikern ist nicht bewusst, dass „Ihr“ Messprozess bereits einen Großteil der Herstelltoleranz aufbraucht, den die Fertigung aus Wirtschaftlichkeitsgründen dringend gebrauchen könnte.

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Lehrenkonzepte

Auch wenn sich die Koordinatenmesstechnik aufgrund ihrer Flexibilität bezüglich Produktänderungen und aufgrund ihrer hohen Genauigkeit im Prüfwesen sehr stark durchgesetzt hat, werden in der Industrie auch heute noch sehr häufig Lehren eingesetzt. Sie erlauben eine fertigungsnahe, rel. schnelle Beurteilung der Konformität der Bauteile und setzen eine weniger große Qualifikation der Mitarbeiter voraus.

Aber gerade bei der Bewertung der Frage, ob die Lehre die Zeichnungsmerkmale korrekt abbildet und ob die Entscheidung, die aus der Lehrenprüfung abgeleitet wird (Produkt gut/ Produkt schlecht), mit den Toleranzgrenzen übereinstimmt, ist oft Skepsis angebracht.

Das Seminar erläutert die Herangehensweise, um Lehrenkonzepte zu erstellen, zeigt die häufigsten Fehler auf und macht mit der Ermittlung der Lehrenfähigkeit, dass heißt mit der Fähigkeit der Lehre, gute und schlechte Teile genau an der Toleranzgrenze zu unterscheiden, vertraut.

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APQP (advanced quality planning process) und PPAP/PPF (Erstmusterprüfung)

Der Qualitätsplanungsprozess in Unternehmen mit Produktentwicklung und Prozessentwicklung ist ein eng verzahnter Ablauf, der in den automobilen Qualitätsregelwerken (VDA 6.1 und ISO/TS 16949) klar geregelt ist. In Anlehnung an das alte Regelwerk der QS 9000 (Ford, Chrysler, GM) wird dieser Ablauf immer noch oft APQP-Prozess (advanced quality planning process) genannt. Der Begriff umfasst die gesamte Grundidee des verzahnten, simultanen Entwickelns von Produkten und deren Herstellprozessen. Die Schulung vermittelt diese Grundideen und gibt praktische Hinweise zur Umsetzung dieser Ideen in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

In diesem Seminar wird noch auf einen 2. Themenblock eingegangen, der Bestandteil des APQP-Prozesses ist: die Erstmusterprüfung

Gerade in der Automobilzulieferindustrie aber zunehmend auch in anderen Industriezweigen gewinnt die Erstmusterprüfung vor der ersten Serienfertigung zunehmend an Bedeutung. Da die Wareneingangsprüfung zurückgefahren wird und sie ohnehin nur systematische Fehler und keine Einzelfehler erkennen kann, legen die Abnehmer immer mehr Wert darauf, dass der Lieferant seinen neuen Herstellprozess sicher (prozessfähig) beherrscht. Dieser Nachweis wird mit der Erstmusterprüfung erbracht. Auf der einen Seite ist DIMETEC als Lohnmessdienstleister  häufig in die messtechnischen Abläufe der Erstmusterprüfungen eingebunden und kennt daher die vielfältigen Anforderungen der Kunden. Andererseits haben unsere Berater als Zertifizierungsauditoren genaue Kenntnisse der formalen Regeln, die die Industrie aufgestellt hat. Diese formalen Regeln und Inhalte der Erstmusterprüfung werden in diesem Seminar behandelt.

Details zur Zielgruppe, den behandelten Themen und der Dauer der Schulung finden Sie hier:

APQP (advanced quality planning process)
PPAP/PPF (Erstmusterprüfung)

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